Helmut Kohl nach Tsunami : „Ich fahre nicht weg, ohne etwas getan zu haben“

Weihnachten 2004 verbrachte Helmut Kohl auf Sri Lanka. Als der verherrende Tsunami kam, entschied der frühere Kanzler: Er muss bleiben und helfen. Daraus entstand eine lange Geschichte der Freundschaft.
Nach einer Bauzeit von fast 20 Jahren war es endlich so weit: Am 27. März 2024 wurde in Galle, im Südwesten von Sri Lanka, die neue Geburtsklinik eröffnet. Mit mehr als 640 Betten und sechs Operationssälen ist die Frauenklinik der deutsch-sri-lankischen Freundschaft, wie sie frei übersetzt heißt, die größte in ganz Südasien. An den Feiern nahmen neben dem damaligen Präsidenten, Ranil Wickremesinghe, der deutsche Botschafter in Sri Lanka, Felix Neumann, und sein Vorgänger Jürgen Weerth teil. Das ist kein Zufall: Weerth ist stellvertretender Vorsitzender der Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl Maternity Hospital Galle Stiftung und hat den Bau der Klinik begleitet.
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