Indonesien : Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert Inseln westlich von Sumatra

Ein starkes Erdbeben hat die indonesische Inselgruppe Mentawai getroffen. Berichte über Opfer oder Schäden liegen bisher nicht vor. Ein Tsunami-Alarm wurde wieder aufgehoben.
In Indonesien hat ein Erdbeben der Stärke 7,1 die Inselgruppe Mentawai westlich von Sumatra erschüttert. Das Beben ereignete sich nach Angaben des US-Institut United States Geological Survey am Montag um 03.00 (Ortszeit). Sein Epizentrum lag demnach im Meer in der Nähe der Mentawai-Inseln in einer Tiefe von 15,5 Kilometern. Berichte über Opfer oder größere Schäden lagen zunächst nicht vor.
Bewohner sagten, sie seien durch die Erschütterungen wachgerüttelt worden und nach draußen geeilt. Offiziellen Angaben zufolge war das Beben auch in der 200 Kilometer vom Epizentrum entfernten Küstenstadt Padang im Westen Sumatras zu spüren.
Die indonesische Behörde für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik (BMKG) gab die ursprüngliche Stärke des Bebens mit 7,3 an und gab daraufhin eine Tsunami-Warnung heraus, die sie nach zwei Stunden aber wieder aufhob. Der BMKG-Leiter rief die Bewohner „der potenziellen Tsunami-Region dazu auf, Ruhe zu bewahren und die Küste zu meiden“.





