Die Abwertung der weiblichen Intelligenz
Genies sind männlich? Von wegen! Unselige Geschlechterstereotype machen die Hochbegabung von Frauen weiterhin zu oft unsichtbar – zum Schaden aller.
Manche arbeiten ununterbrochen, andere kontrollieren jedes Detail: Eine Psychologin erklärt, warum sich viele Führungskräfte innerlich unfrei fühlen, und warum Neurodivergenz Thema in Chefetagen wird.
Genies sind männlich? Von wegen! Unselige Geschlechterstereotype machen die Hochbegabung von Frauen weiterhin zu oft unsichtbar – zum Schaden aller.
Sollte man schon im Kindergartenalter einen IQ-Test machen, wie funktioniert er, und wie verlässlich ist das Ergebnis? Begabungsdiagnostiker Thomas Eckerle schildert, woran er junge Hochbegabte erkennt.
Eine herausragende Intelligenz wird immer noch Männern stärker zugetraut. Und so verstecken viele hochbegabte Frauen aus Angst vor Ausgrenzung ihre besonderen Fähigkeiten. Nicht wenige leiden unter Selbstzweifeln.
Herausragende Intelligenz wird immer noch eher Männern zugeschrieben, sagt Karriereberaterin Alma Dreković. Die Hochbegabung von Frauen bleibt oft unentdeckt – worunter Selbstwertgefühl und Karriere leiden können.
Einer von tausend hat einen IQ über 145: Die Psychologin Frauke Niehues ist selbst höchstbegabt und erklärt, wie Superintelligente denken und warum nicht wenige von ihnen beruflich scheitern.
Lina Heider ist eine der jüngsten Abiturientinnen in der Geschichte der Bundesrepublik. Ihr Weg war mühsam – denn das Bildungssystem ist auf Schüler mit so außergewöhnlicher Intelligenz nicht ausgelegt.
Intelligenz ist eine wichtige Ressource. Menschen aus der Unterschicht können sie zu wenig entfalten – und oft auch Hochbegabte. Das hat auch mit Neid zu tun.
Nicht jeder mit besonderen Talenten oder hoher Intelligenz ist darüber glücklich. Damit Menschen mehr Freude an ihren Potentialen finden, müssen wir uns von Klischees befreien, fordert ein Psychotherapeut im Gastbeitrag.
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Umständlich, besserwisserisch, detailverliebt – über Hochbegabte gibt es viele Klischees. Tatsächlich haben sie es im Beruf nicht immer leicht. Woran das liegt und was hilft.
Die Mainzer Psychologieprofessorin Anna-Lena Schubert erforscht, von welchen Faktoren Intelligenz abhängt. Sie sagt, wieso die Messung des IQ in Bewerbungsverfahren sinnvoll ist und was von Studien zu halten ist, in denen die Intelligenz ethnischer Gruppen verglichen wird.
Erfüllen Kinder nicht die Norm, kommt das Schulsystem an seine Grenzen. Bei Kindern mit Asperger-Syndrom und überdurchschnittlicher Intelligenz scheint es sogar zu kollabieren. Ein sehr persönlicher Erfahrungsbericht.
Er gilt seit Langem als Hochbegabung und ist in Israel schon ein Publikumsliebling. Jetzt wird Lahav Shani Chefdirigent der Münchner Philharmoniker.
Es gibt sie, die hochbegabten und besonders leistungsstarken Schüler und Studierenden. Doch an den Vorurteilen über die Begabungsförderung hat sich seit mehr als hundert Jahren wenig geändert.
Intelligent zu sein hat viele Vorteile. Doch die Auffassungsgabe ist unterschiedlich. Beeinflussen Gene oder Erziehung unsere Intelligenz? In „Die Debatte“ können Sie heute Abend mit Experten diskutieren. Den Livestream sehen Sie auf FAZ.NET.
Was andere Menschen unfassbar finden, ist für Samuel Lerch kaum der Rede wert: Er hat das Abi, zwei Abschlüsse an Hochschulen und ein drittes Studium parallel hinbekommen. Jetzt studiert er noch Physik. Ein Wunderkind im Porträt.
Was heißt Normalität, und wie erreicht man sie? Für hochbegabte Kinder und ihre Eltern ist das oft schwierig. Ein Blick in den Alltag von Max, Tahra und Selin zeigt: Die Hürden sind hoch.
Männlich, deutsch, Nerd, bebrillt, schlechte Frisur, Außenseiter – so das gängige Klischee vom hochbegabten Kind, das mehr will, als es altersgemäß soll. Dabei ist es als Humankapital längst begehrt.
Viele Eltern glauben, sie hätten superschlauen Nachwuchs. Dafür verlangen sie Anerkennung – sonst werden sie traurig. Sie haben Angst vor Normalität, ebenso aber vor dem Anormalen. Nur um die Kinder geht es dabei nicht.
Ist ein Kind hochbegabt, hat es nicht automatisch eine Zukunft als Genie. Im Gegenteil: Im Kindes- und Jugendalter treiben Hochbegabte ihre Eltern und Lehrer oft in die Verzweiflung - und manchmal auch sich selbst.
Manche Kinder brauchen mehr Anregung, als der Schulunterricht bieten kann. Im Hochbegabtenzentrum der Volkshochschule beschäftigen sie sich mit Alchemie oder Suaheli.