Münchner Philharmoniker :
Lahav Shani folgt auf Gergiev

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Lahav Shani am 1. Februar 2023 in München
Lahav Shani am 1. Februar 2023 in Münchendpa

Er gilt seit Langem als Hochbegabung und ist in Israel schon ein Publikumsliebling. Jetzt wird Lahav Shani Chefdirigent der Münchner Philharmoniker.

Lahav Shani verblüffte schon als Student an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ durch seine schnelle Auffassungsgabe und sein Können als Pianist wie als Dirigent. Seit er den Internationalen Gustav-Mahler-Wettbewerb 2013 in Bamberg gewann, ist seine Hochbegabung als Dirigent unstrittig.

Schaut man ihm zu, bemerkt man, wie viel er in seiner ebenso energischen wie sparsamen Gestik von seinem Mentor Daniel Barenboim gelernt hat. In der Saison 2020/21 wurde der 1989 in Tel Aviv geborene Sohn eines Chordirigenten neuer Chef des Israel Philharmonic Orchestra und damit Nach­folger von Zubin Mehta. Inzwischen ist er in Israel ein Publikumsliebling.

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Nun wird er von 2026 an neuer Chefdirigent der Münchner Philharmoniker werden. Das gaben Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, der Kulturreferent Anton Biebl, der Intendant Paul Müller und Alexandra Gruber, die Sprecherin des Orchestervorstands, am Dienstag bekannt. Shani tritt für zunächst fünf Jahre die Nachfolge von Valery Gergiev an, dem wegen seiner Putin-Nähe gekündigt worden war. Er ist, bei aller Jugend, erfahren genug für dieses Amt.

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