Phänomen Hochbegabung : Premium-Kinder für den Standort D

Männlich, deutsch, Nerd, bebrillt, schlechte Frisur, Außenseiter – so das gängige Klischee vom hochbegabten Kind, das mehr will, als es altersgemäß soll. Dabei ist es als Humankapital längst begehrt.
Das Satire-Magazin „Titanic“ hält für alle besorgten Eltern, die sich fragen, ob ihr Kind hochbegabt ist, einen Schnelltest bereit. Ein Klick, schon weiß man die Antwort. Sie lautet: „NEIN“ – geschrieben in großen schwarzen Lettern, damit es auch jeder kapiert. Dieses Nein kann als Seitenhieb auf eine von Abstiegsängsten geplagte Mittelschicht im Förderwahn interpretiert werden, man kann es aber auch als Kritik an einer verbreiteten Skepsis gegenüber außergewöhnlicher Begabung verstehen. Was nicht der Norm entspricht, sorgt für Unruhe. Doch was genau heißt Hochbegabung überhaupt?





