Afrikanische Klimaschützerin :
„Die deutsche Regierung ist nicht die Führungsmacht, die sie sein sollte“

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„Man exponiert sich, gewissermaßen vor den Augen der ganzen Welt. Das war hart für mich“: Vanessa Nakate, hier beim Shooting in Berlin, über ihren ersten Klimastreik.
„Man exponiert sich, gewissermaßen vor den Augen der ganzen Welt. Das war hart für mich“: Vanessa Nakate, hier beim Shooting in Berlin, über ihren ersten Klimastreik.Hannes Jung

Vanessa Nakate überwand ihre Schüchternheit, um für Klimaschutz zu streiken – in Uganda. Heute hört die Welt ihr zu. Das hat auch mit ihrer Teilnahme an einem Schönheitswettbewerb zu tun.

Sie war auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos und hat in Berlin auf einer Konferenz zum Thema Ernährung und Landwirtschaft gesprochen. Jetzt sitzt Vanessa Nakate im UNICEF-Büro in Berlin und hält den Blick gesenkt. Auf dem Tisch ihr Handy in einer rosa Glitzerhülle sowie Teller mit Keksen und Obst. Aber Nakate nippt nur an ihrem Tee. Die junge Frau, die als Stimme Afrikas in der globalen Klimaschutzbewegung gilt, bezeichnet sich selbst als extrem schüchtern. Dabei hat sie weltweit Bekanntheit erlangt, als sie sich 2020 auf Twitter beschwerte, dass sie aus einem Foto herausgeschnitten worden war, das sie mit Greta Thunberg, Luisa Neubauer und anderen weißen Klimaaktivistinnen in Davos zeigte: Nicht eine Person habe man aus dem Bild geschnitten, sondern einen ganzen Kontinent.

FAZ

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