Vierfachmord in den Alpen : Eine Spur führt nach Bagdad

Ein Überfall? Ein Racheakt? Ein Auftragsmord? Das Motiv für den Vierfachmord in den Alpen bleibt mysteriös. Für Staatsanwalt Maillaud steht fest, dass der oder die Täter mit großer Professionalität zu Werke gingen.
Ein Überfall? Ein Racheakt? Ein Auftragsmord? Das Blutvergießen auf dem abgelegenen Waldparkplatz in der Nähe des Lac d’Annecy in den französischen Hochsavoyen gibt den Ermittlern weiter Rätsel auf. Zwei Tage nach der grausamen Tat schließt der Staatsanwalt kein Motiv aus. Alles scheint möglich, auch dass der 50 Jahre alte Saad al-Hilli, seine drei Jahre jüngere Frau Iqbal sowie deren 74Jahre alte Mutter wegen einer Erbschaftsstreitigkeit erschossen wurden. Seit Jahren schon soll Saad nur noch über Anwälte mit seinem Bruder korrespondiert haben. Der Grund: Krach über das Erbe des Vaters, das in Steuerparadiesen angelegt worden sein soll. Der Bruder stellte sich am Freitag der britischen Polizei und wird verhört. „Diese Information ist seriös“, sagte der französische Staatsanwalt Eric Maillaud. Aber auch alle anderen Spuren würden akribisch verfolgt.





