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Vor Kamerun : Piraten überfallen Schiff deutscher Reederei

  • Aktualisiert am

Ein Frachterschiff auf See (Symboldbild) Bild: EPA

Die Piraten schlugen in der Nacht zu, als das Frachtschiff „MarMalaita“ in der Millionenstadt Douala vor Anker lag. Ob unter den entführten acht Seemännern auch Deutsche sind, ist bislang unklar.

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          Piraten haben vor der Küste Kameruns ein Frachtschiff einer deutschen Reederei überfallen und mehrere Seeleute entführt. Wie das Hamburger Unternehmen MC-Schiffahrt auf seiner Homepage schreibt, kamen die Piraten in der Nacht zum Donnerstag an Bord der „MarMalaita“, die in der Millionenstadt Douala vor Anker lag. Sie hätten acht der zwölf Besatzungsmitglieder mitgenommen. Man kooperiere in dem Fall mit allen relevanten Behörden, hieß es weiter.

          Drei der Entführten sind Russen, wie das Außenministerium in Moskau mitteilte. Ob Deutsche unter den Opfern sind, war zunächst unklar. Piratenüberfälle und Entführungen gibt es öfter vor der Küste Westafrikas, meist mit Lösegeldforderungen. Nach Angaben des Auswärtigen Amts besteht in vielen Regionen des Landes ein hohes Entführungsrisiko.

          MC-Schiffahrt wurde nach eigenen Angaben 1986 in Hamburg gegründet. 33 Mitarbeiter seien in Hamburg beschäftigt, rund 400 Mann fahren demnach zur See.

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