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Während der Coronapandemie : Texas verbietet vorerst Schwangerschaftsabbrüche

  • -Aktualisiert am

Bereits Anfang März demonstrierten Abtreibungsbefürworter vor dem amerikanischen Verfassungsgericht in Washington für Abtreibungsrechte in Louisiana. Bild: AFP

In Texas sind ab sofort Schwangerschaftsabbrüche während der Coronakrise untersagt. Auch in drei weiteren amerikanischen Bundesstaaten werden ähnliche Anträge geprüft.

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          Ein amerikanisches Berufungsgericht hat die Anordnung des texanischen Gouverneurs Greg Abbott bestätigt, Schwangerschaftsabbrüche während der Coronapandemie vorerst zu untersagen. Der Republikaner hatte das Abtreibungsverbot in der vergangenen Woche per Dekret erlassen. Zur Begründung teilte er mit, alle „nicht wesentlichen“ Eingriffe zu verschieben, um medizinisches Material für Notfälle bereitzuhalten.

          Mit Hinweis auf eine Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten aus dem Jahr 1973, die Schwangerschaftsabbrüche in allen Bundesstaaten erlaubt, hatten Abtreibungsbefürworter und Bürgerrechtsorganisationen daraufhin eine einstweilige Verfügung gegen Gouverneur Abbotts Anordnung beantragt.

          Erst am Montag hatte ein Bundesgericht das texanische Abtreibungsverbot wieder aufgehoben, das nun am Dienstag wieder durch das Berufungsgericht bestätigt wurde. Texas ist nicht der einzige Bundesstaat, in dem während der Coronakrise um das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche gestritten wird. Dekrete zur Aussetzung von Abtreibungen beschäftigen die Gerichte auch in Ohio, Alabama und Kentucky.

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