Dieser Hypothese sollte nicht weiter nachgegangen werden: Welche Rolle spielten Labore in Wuhan bei der Ausbreitung der Pandemie? Laut dem Leiter der früheren WHO-Mission wollte China diese Frage aus einem Bericht heraushalten.
Wer sich auf den Papier-Impfpass verlässt, kann schnell böse Überraschungen erleben. Das zeigt sich etwa in Frankreich. Besser ist es, mehrgleisig zu fahren.
Einst galt Israel als „Impf-Weltmeister“, nun stuft das Robert Koch-Institut das Land als Hochrisikogebiet ein. Auch die Türkei gilt nun als solches. Urlauber müssen Quarantäne-Bestimmungen bei ihrer Rückreise beachten.
Wer sich nicht impfen lassen mag, kann bald zu Hause bleiben oder Geld für Tests ausgeben. Ungerecht ist das nicht – aber ungeschickt. Ein Mittel gegen die Pandemie wird gegen ein anderes ausgespielt.
Die gelben Impfhefte aus Papier zerfleddern schnell. Ein Arzt bietet darum eine Alternative an – vor allem für Senioren, die kein Smartphone haben. Er ist nicht der einzige, der den Impfpass modernisieren will.
Israel will allen Menschen über 50 Jahren eine dritte Impfung gegen das Coronavirus anbieten. In den USA sollen Menschen mit geschwächtem Immunsystem eine Auffrischungsimpfung bekommen können.
In der australischen Metropole herrscht seit fast sieben Wochen ein Lockdown. Trotzdem steigen die Infektionen kräftig an. Neuseeland plant unterdessen für 2022 die Öffnung der Grenzen.
Welche Zahlen sollen in Zukunft über die Corona-Politik entscheiden? Bund und Länder wollen das neu verabreden, doch die Auswahl ist groß. Fachleute haben verschiedene Vorschläge gemacht. Ein Überblick über die wichtigsten Konzepte.
Das Impftempo in Deutschland hat rasant abgenommen. Doch nur die Hälfte der 31 Millionen Deutschen ohne Covid-Schutz kann oder soll kein Vakzin erhalten. Beim Rest spricht nichts dagegen.
Die jüngste Umfrage des Robert Koch-Instituts hat Zweifel an der offiziellen Corona-Impfquote genährt. Auch eine Allensbach-Erhebung legt nahe, dass schon mehr Menschen geimpft sind. Weitere Umfragen des RKI sollen Klarheit schaffen.
Das Robert Koch-Institut meldet 5578 Neuinfektionen und 19 weitere Todesfälle. Die Nachfrage nach Impfungen steigt in einigen Bundesländern wieder an. Ein erster Landkreis weist eine Inzidenz von über 100 auf.
Mit strengen Lockdowns und Grenzschließungen hat Australien das Coronavirus lange eindämmen können. Doch eine niedrige Impfquote und die Delta-Variante drohen diesen Erfolg zunichte zu machen.
Auf diese Meldung reagierten die Märkte sofort: Die EU-Arzneimittelagentur EMA untersucht mögliche Begleiterscheinungen der Impfungen mit mRNA-Vakzinen. Dabei handelt es sich um eine Routine-Prüfung.
Ein einziger Arbeiter wurde positiv getestet – da schlossen die Behörden in Ningbo ein ganzes Terminal im drittgrößten Hafen der Welt. Die Null-Covid-Strategie erhält immer mehr Kritik. Und die Weihnachtsbäume für Europa stapeln sich.
Ohne Pass kein Einlass: Strenge 3G-Regeln sind in Ländern wie Frankreich, Italien und Österreich längst Realität – auch für Touristen. Einige Branchen bekommen die Folgen schon zu spüren.
Wo die AfD stark sei, sei die Impfquote niedrig, sagt Marco Wanderwitz. Der Zusammenhang sei „nicht wegzudiskutieren“. Die Partei setze voll auf die Themen Impfen und Pandemie und habe damit in Ostdeutschland Erfolg.
Neue Hotspots wie Israel und die USA zeigen: Impfen wird immer wichtiger – aber die Immunität muss auch anhalten. In Israel scheint sich eine dritte Spritze für Risikopatienten auszuzahlen.
Die US-Behörde hatte Schwangeren die Impfung bislang nicht explizit empfohlen. Nun sei aber angesichts der Delta-Variante eine Immunisierung auch für Schwangere dringlich angeraten.
Die Zahl der neuen Coronavirus-Fälle ist innerhalb einer Woche um 59 Prozent gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz klettert auf 27,6. Besonders hoch ist sie in Hamburg.
Nach Hinweisen auf eine möglicherweise fehlerhafte Erfassung der offiziellen Impfquote verlangen Ärzte und Opposition Aufklärung. Womöglich sind bereits deutlich mehr Menschen geimpft als bisher angenommen.
Die Dänen gehörten in der Pandemie erst auch zum „Team Vorsicht“. Nun aber lassen sie sich trotz hoher Inzidenzen nicht von ihrem Öffnungsplan abbringen.
Laut einer Telefonumfrage des RKI sind unter Erwachsenen von 18 bis 59 Jahren 79 Prozent erstgeimpft. Das offizielle Corona-Impfmonitoring weist in der Altersgruppe aber nur eine Erstimpfquote von 59 Prozent aus.
Während die Unternehmen kritisieren, dass sie weiterhin unentgeltlich Corona-Tests anbieten müssen, und der Gaststätten-Verband einen neuen Pandemie-Maßstab fordert, kommen aus anderen Ecken der Wirtschaft auch lobende Worte.
Im Süden der Vereinigten Staaten schlägt das Coronavirus besonders hart zu. Doch viele ignorieren die Gefahr. Masken sieht man kaum, die Impfquote ist niedrig. Für ein Umdenken könnte es bereits zu spät sein.
Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz setzen Testzentren-Betreiber unter Druck. Viele wissen nicht, wie sie sich auf die neuen Vorschriften vorbereiten sollen. Besonders für Test-Stationen auf dem Land könnte es das Aus bedeuten.
Für den Karneval 2022 wird in Düsseldorf ein Corona-Test nicht ausreichen. Der Geschäftsführer des Düsseldorfer Karnevals, Hans-Jürgen Tüllmann, begründet diese Entscheidung für ein Zwei-G-Modell im Interview.
Die Privatwirtschaft hat es leichter als der Staat, auf Impf- oder Testnachweise zu pochen. Doch auch für Arbeitgeber gibt es Grenzen. Und was ist mit der Treuepflicht der Beamten?
Niedersachsen und Baden-Württemberg gehen nach dem Bund-Länder-Beschluss zum weiteren Pandemie-Vorgehen eigene Weg. Eine neue Verordnung soll nicht nur die Sieben-Tage-Inzidenz berücksichtigen.