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Sorge vor Corona-Epidemie : Wird Afghanistan das neue Iran?

Der afghanische Präsident Aschraf Ghani empfängt den amerikanischen Außenminister Mike Pompeo am Montag in Kabul zu einem Gespräch. Bild: dpa

Die offiziellen Infektionszahlen sind niedrig. Angesichts Zehntausender Rückkehrer aus Iran dürfte Afghanistan aber von einer Infektionswelle erfasst werden. Die Sorge ist so groß, dass nun die Taliban mit der Regierung sprechen.

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          Was im wahren Leben nicht möglich zu sein schien, wurde im virtuellen Raum auf einmal Realität: dass die afghanische Regierung und die Taliban direkt miteinander verhandeln. In einer Videokonferenz sprachen mehrere Vertreter beider Seiten am Wochenende etwa zweieinhalb Stunden lang über den seit Wochen umstrittenen Gefangenenaustausch.

          Christian Meier

          Redakteur in der Politik.

          Zu einer Einigung gelangte man noch nicht; auch gab es im Anschluss unterschiedliche Antworten auf die Frage, worüber genau gesprochen wurde – nur die Gefangenen (so die Taliban) oder auch eine Verminderung der Gewalt, Friedensgespräche und eine dauerhafte Waffenruhe (so die Regierung in Kabul)? Aber man hat sich für den heutigen Dienstag zu einem weiteren virtuellen Treffen verabredet.

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