Merkel in Peking : Deutschland hofft auf nächsten Ritterschlag durch die Chinesen

Ein Drittel des EU-Handels mit China wird über den Finanzplatz Frankfurt abgewickelt. Entsprechend groß sind die Erwartungen, dass von der Merkel-Reise eine hohes Kontingent an Yuan nach Frankfurt zurückfließt.
Üblicherweise werden die Besuche deutscher Kanzler in China mit bedeutenden Wirtschaftsverträgen garniert: Die großen Autobauer geben die Errichtung neuer Werke bekannt, Siemens fährt riesige Aufträge ein, zuweilen kommen Dienstleister und Mittelständler zum Zug. Sicher wird es auch jetzt wieder Geschäftsvereinbarungen geben, wenn Angela Merkel von Sonntag bis Dienstag das Land besucht. Aber es steht in den Sternen, welche Großaufträge sich die Deutschen wirklich sichern können. Airbus hofft angeblich auf üppige Hubschrauber-Bestellungen, doch auch das ist nicht sicher. Falls ein Vertragswerk zustandekomme, „dann wird es – wie immer in China – erst im letzten Moment spruchreif“, sagt ein Beteiligter.





