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Jeff Bezos ruiniert die „Washington Post“ und die Demokratie gleich mit

Michael Hanfeld
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Gibt der „Washington Post“ eine Kommentarlinie vor: Jeff Bezos.
Gibt der „Washington Post“ eine Kommentarlinie vor: Jeff Bezos.AFP

Jeff Bezos schreibt der „Washington Post“ vor, in welche Richtung die Kommentare zu gehen haben. Damit verrät er den Geist der Zeitung und beteiligt sich am Abbau der Meinungsfreiheit in den USA unter Trump.

Vor acht Jahren gab sich die „Washington Post“ einen pathetischen Leitspruch: „Democracy Dies in Darkness“ – „Die Demokratie stirbt in der Dunkelheit“. Populär gemacht hatte den Satz der Watergate-Enthüller Bob Woodward. In der Redaktion wurde er zum Mantra der Selbstvergewisserung: Wir bringen Licht ins Dunkel. Auch der neue Eigentümer der „Post“, der Amazon-Gründer und Multimilliardär Jeff Bezos, zitierte ihn gern. Als er die Zeitung 2013 übernahm, versicherte er, „die Werte der ,Post‘“ würden „sich nicht ändern“.

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