Twitter sperrt „Titanic“ : Storch-Satire ist nicht regelkonform

Wer AfD-Politikerinnen seinen Twitter-Account überlässt, muss mit Sperrung rechnen – auch dann, wenn es sich um eine deutlich gekennzeichnete Parodie handelt.
Nicht nur AfD-Politiker haben Ärger mit Twitter, auch Satire-Accounts müssen sich mit den nicht immer durchsichtigen Richtlinien des Kurznachrichtendienstes herumschlagen. Das Magazin „Titanic“ lud sich eine fiktive Beatrix von Storch als Gast-Twitterin ein. „Wir wollten einer verfolgten Kämpferin für Menschenunrechte Asyl bieten. Denn wenn wir Twitter richtig verstehen, ist es ein Forum für die Schwächsten unserer Gesellschaft: mehrfach herausgeforderte Politiker mit speziellen Ansichten, ganz besondere Menschen also“, ließ Chefredakteur Tim Wolff in einer Pressemitteilung verlauten.





