Palästina-Beitrag der ARD :
Streit um das Wasser

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Knappe Ressource: Im Westjordanland wird Wasser aus Kanistern umgefüllt.
Knappe Ressource: Im Westjordanland wird Wasser aus Kanistern umgefüllt.dpa

Die ARD sorgt mit einem Bericht über Wasserknappheit in den palästinensischen Gebieten, der am Sonntag in der „Tagesschau“ und in den „Tagesthemen“ lief, für eine Kontroverse.

Der umstrittene Korrespondentenbeitrag handelte davon, dass es in dem Ort Salfit im Westjordanland zu wenig Wasser gebe und dass Israel dafür verantwortlich sei. Stimmen aus Israel zu diesem Vorwurf kamen in dem in zwei Versionen gesendeten Beitrag nicht oder nur ganz am Rande vor. In Frage gestellt wird auch die Ursache fehlenden Wassers in dem im Beitrag vorgestellten Haushalt einer palästinensischen Familie - in dem Haus soll es zuvor einen Wasserrohrbruch gegeben haben, der als Ursache in Frage kommt. Dieser „galt“ aber als behoben, teilte der Bayerische Rundfunk mit, der sich mit der vor allem im Internet formulierten Kritik an dem Beitrag befasst.

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