TV-Kritik „Maybrit Illner“ : „Wir schaffen es einfach nicht“

Bei „Maybrit Illner“ wollte man eigentlich über Deutschlands Reaktion auf die ersten Amtshandlungen von Donald Trump diskutieren. Doch Jens Spahn und Wolfgang Schmidt waren auf etwas anderes aus.
Wenn Donald Trump sich außerhalb deutscher Fernsehstudios auch so in den Hintergrund drängen ließe, dann würden sich viele Menschen weniger Sorgen machen. In der Talkrunde von Maybrit Illner war der amerikanische Präsident diesmal nur die Folie, auf der man deutsche Politik diskutierte – hitzig, der Wahlkampf ist da. Besonders der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Jens Spahn war gekommen, um rhetorisch auszuteilen und Maximalforderungen in Sachen Asylbeschränkungen zu stellen. Mit ihm diskutierten Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt, die stellvertretende „Spiegel“-Chefredakteurin Melanie Amann und der ehemalige USA-Korrespondent des ZDF, Claus Kleber. Kurz schaltete Illner auch zum Kollegen Florian Neuhann nach Davos. Aber insgesamt waren Fragen nach dem Umgang mit Trump, ob in Politik oder Wirtschaft, Nebensache.





