Hugh Grants neuer Film : Merry Christmas, Mr. Grant

Schluss mit der Romantik, jetzt kommt die Theologie: Im Horrorfilm „Heretic“ spielt Hugh Grant einen finsteren Machtmenschen. Die Rolle ist ein Geschenk. Nicht nur für ihn. Eine Begegnung.
In der Gemeinde Eygalières in der Provence steht eine Kapelle, die dem heiligen Sixtus gewidmet ist. Anders, als man vermutlich denken würde, hat Sixtus seinen Namen nicht vom lateinischen Wort für „der Sechste“, sondern vom griechischen Wort „Xystus“, „der Geglättete“. Sixtus war Bischof von Rom im 3. Jahrhundert, er hat einen wichtigen Streit über die Taufe beigelegt. Unter Kaiser Valerian starb er als Märtyrer. Nun, aus der himmlischen Position, die man ihm nach katholischer Lehre unterstellen kann, hat er einen besonderen Verehrer bekommen. Der englische Schauspieler Hugh Grant geht nämlich manchmal in die Chapelle Saint-Sixte in Eygalières und ruft um Hilfe. Wenn ihm wieder einmal alles über den Kopf wächst, Familie, Kinder, das gute Leben im Süden Frankreichs, dann sucht Grant Beistand von fast ganz oben. „Reiß mich raus!“ „Rescue me!“


