Iranisches Kino :
Verbotene Liebesszenen im frommen Reptilienstaat

Von
Amir Hassan Cheheltan
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Dieses Bild gibt es gar nicht: Jafar Panâhis „In film nist“ von 2010 ist ein Film über das Nichtfilmendürfen und die Geduld einer Echse.
Dieses Bild gibt es gar nicht: Jafar Panâhis „In film nist“ von 2010 ist ein Film über das Nichtfilmendürfen und die Geduld einer Echse.dapd

Harte Urteile gegen die iranischen Filmemacher Panâhi, Rasoulof und andere zerstören Hoffnungen. Die Geschichte des Films in Iran aber ist insgesamt reicher und widersprüchlicher, als das Ausland weiß.

Unlängst sind zwei iranische Filmemacher, Dscha'far Panâhi und Mohammad Rasoulof, rechtskräftig zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Das Berufungsgericht hat sie wegen Handlungen gegen die Sicherheit des Staates und propagandistischer Aktivitäten gegen die öffentliche Ordnung schuldig gesprochen. Einige Jahre zuvor ist eine junge Schauspielerin, die in einem Hollywoodfilm als Partnerin von Leonardo DiCaprio aufgetreten war, ebenfalls verhaftet und misshandelt worden; sie sah sich gezwungen, das Land zu verlassen.

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