FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);„My Son Hunter“ bei Breitbart :
Der verlorene Sohn und sein verlorener Laptop

Von
Nina Rehfeld, Sedona
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Von einer zurückhaltenden Darstellung ist bei ihm keine Rede: Laurence Fox spielt Hunter Biden.
Von einer zurückhaltenden Darstellung ist bei ihm keine Rede: Laurence Fox spielt Hunter Biden.The Ann and Phelim Scoop/Youtube

Hunter Biden ist das schwarze Schaf der Familie des US-Präsidenten. Sein Leben ist skandalträchtig. Der Film „My Son Hunter“ nutzt das aus. Man merkt, wer ihn vertreibt: das Rechtsaußen-Portal Breitbart.

Ein Junkie mit Vaterkomplex, eine Gestrauchelte, die wieder Tritt fasst, und ein sinistrer Spitzenpolitiker – das sind die Hauptfiguren in „My Son Hunter“, einem Film, den das Webportal Breitbart, Sprachrohr der amerikanischen rechtsextremen Alt-Right-Bewegung, im Netz vertreibt. Der Film bringt seinem Publikum mit dem Holzhammer bei, wie kaputt und korrupt die Familie Biden sei. Hintergrund ist der in konservativen Kreisen mystifizierte Laptop von Hunter Biden, der neben Heimpornos und Zeugnissen von Hunters Drogenexzessen angeblich inkriminierende Informationen über seine lukrativen Geschäftsbeziehungen zu China und der Ukraine enthält, in welche rechtskonservativen Gerüchteköchen zufolge auch sein Vater verwickelt gewesen sein soll.

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