Deutscher Fernsehpreis : Party machen in der Hauptstadt der Mediensünde

Ist Fernsehen am besten, wenn man es nicht zeigt? Im Kölner Palladium wurden die Deutschen Fernsehpreise vergeben, wieder ohne Übertragung. Für Ärger sorgte der Umgang mit den Drehbuchautoren. Was war da los?
Nichts gegen Düsseldorf. Aber vielleicht gehört diese Veranstaltung ganz einfach in die „Hauptstadt der Mediensünde“ Köln, auch wenn die sechzehn Jahre, in denen der Deutsche Fernsehpreis im Ossendorfer „Coloneum“ vergeben wurde, im Nachhinein nur mit lieblosen Live-Shows und einem Streit zwischen den Preisstiftern ARD, ZDF, RTL und Pro Sieben Sat.1 verbunden wird: 2014 dann flog der Preis auseinander, so dass es 2015 gar keinen gab. Um 2016 in Düsseldorf in absurd anmutender Form wiederaufzuerstehen: als Fernsehpreis ohne Live-Übertragung.





