Versäumte Restitution : Verschleierung und Verdrängung in Zürich

Werke, die durch Geschäfte mit dem NS-Regime finanziert sind und Raubkunst: Seit 2002 fährt das Kunsthaus Zürich mit seiner Sammlung Bührle einen Verschleierungskurs. Das setzt sich beim Abschlussbericht von Raphael Gross fort.
Mit vereinten Kräften haben Philipp Hildebrand als Präsident der Zürcher Kunstgesellschaft und Alexander Jolles als Präsident des Stiftungsrats der Sammlung Bührle es geschafft, mit ihrer Politik das größte Schweizer Kunstmuseum zum Gespött des internationalen Kunstbetriebs zu machen. Ihr Handeln kommt einem Desaster gleich, das dem Ansehen des Museums einen schweren Schaden zugefügt hat. Die kunsthistorisch bedeutende Privatsammlung, die der Rüstungsindustrielle Emil G. Bührle aufgebaut hatte und von der rund zweihundert Werke seit drei Jahren im Neubau des Kunsthauses Zürich als Dauerleihgaben ausgestellt sind, ist seit Langem höchst umstritten.
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