Kunst : Arbeiten, schießen und nicht jammern!

Zwei Ausstellungsgroßereignisse erzählen in einer einzigen Bildgeschichte, wie aus Arbeit der Neue Mensch entstand - und wie ihm dann die Arbeit abhanden kam.
Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigen die „Peredwischniki“ rund um den berühmten Ilja Repin, und die Kunsthalle Hamburg zeigt Ferdinand Hodler, Alexander Deineka und Neo Rauch. Das bedeutet, dass sich gleich eine ganze Nationalauswahl russischer Zentralikonen zurzeit in Deutschland befindet; man sollte sich das also dringend anschauen, das kommt so schnell nicht wieder. Ansonsten haben beide Ausstellungen so viel miteinander zu tun, wie Hodler, Deineka und Rauch untereinander, nämlich auf den ersten Blick möglicherweise wenig und auf den zweiten aber alles. Zum Beispiel zeigt sich in Hamburg wie in Chemnitz, dass das Leben ein einziges Geracker ist. Jedenfalls soweit die Kunst davon zu berichten weiß.





