FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Mauritshuis im 2. Weltkrieg :
Kunstwerke im Auge des Orkans

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Ein niederländisches Nationalheiligtum unter deutscher Besatzung: Das Mauritshuis in Den Haag erinnert an seine Zeit als „Haus im Sturm“ während des Zweiten Weltkriegs.

Fünf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs tritt eines der ikonischen Werke der niederländischen Malerei eine weite Reise an: Meindert Hobbemas um 1670 entstandenes Gemälde „Zwei Wassermühlen“ verlässt das Maurits­huis Richtung Ottawa. Es ist ein Geschenk von Königin Juliana an das kanadische Volk zum Dank für Kanadas Beitrag zur Befreiung der Niederlande von der deutschen Besatzung und für die Gastfreundschaft, die Teilen der königlichen Familie während ihres Exils in Kanada entgegengebracht wurde. Achtzig Jahre nach Kriegsende machten sich Hobbemas „Wassermühlen“ nun auf den umgekehrten Weg, um in der Ausstellung „Haus im Sturm“ in Den Haag an die schwierige Rolle zu erinnern, die das Mauritshuis und seine Bestände während des Zweiten Weltkriegs unter deutscher Besatzung gespielt haben.

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