Tolkien-Ausstellung in Rom : Meloni besucht den kleinen Hobbit

J. R. R. Tolkien ist die intellektuelle Säule für Italiens Rechte. Jetzt hat Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Rom eine Ausstellung über ihren Lieblingsautor miteröffnet.
Als Giorgia Meloni Ministerpräsidentin wurde, schrieb ihre Schwester Arianna auf Facebook einen kitschigen Brief, in dem sie sich und Giorgia als Helden der „Herr der Ringe“-Saga vorstellte: „Ich werde Dich zum Schicksalsberg begleiten, um den Ring ins Feuer zu werfen, so wie es Sam für Frodo getan hat“, heißt es darin. Kürzlich hat die Ministerpräsidentin das erklärte Gefährtentum politisch verankert, indem sie Arianna zur neuen Parteisekretärin der „Brüder Italiens“ machte. Auch am Mittwoch traten sie gemeinsam auf, in der Galleria Nazionale d’Arte Moderna e Contemporanea in Rom. Vernissagen sind eigentlich nicht Melonis Beritt, diese wollte sie sich aber nicht entgehen lassen. Die vom Kulturministerium konzipierte und finanzierte Schau widmet sich schließlich dem literarischen Vater von Sam und Frodo, ihrem Lieblingsautor, dem britischen Schriftsteller J. R. R. Tolkien. Sie hat ihn schon oft in Reden zitiert.
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