Sorge um Hongkongs Zeitung : Der Verkauf der Pressefreiheit

Die „South China Morning Post“ ist die letzte unabhängige Zeitung in Hongkong. Nun kauft der regimetreue Internetriese Alibaba das Blatt auf. Ist das der Todesstoß für das letzte bisschen Pressefreiheit in China?
Seit Tagen berichtet die „South China Morning Post“ aus Hongkong über den Prozess gegen den chinesischen Menschenrechtsanwalt Pu Zhiqiang vor einem Pekinger Gericht. Er soll sich im Internet kritisch über die chinesische Regierung geäußert haben. Die chinesischen Staatsmedien verlieren über den Prozess kein Wort. Beobachter sind deswegen auf Zeitungen wie die „South China Morning Post“ angewiesen, die sich seit ihrer Gründung vor 112 Jahren als unabhängig versteht und einen kritischen Blick auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der Großmacht wirft.





