Überlebende Flut Nepal :
„Ich trage die Schlüssel zu meinem Zuhause noch bei mir“

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Die sechzigjährige Nani Kanchi Khatri in ihrem Haus in Galchhi im Distrikt Dhading in Nepal, dessen Wände am 6. September 2026 durch das Hochwasser zerstört wurden.
Die sechzigjährige Nani Kanchi Khatri in ihrem Haus in Galchhi im Distrikt Dhading in Nepal, dessen Wände am 6. September 2026 durch das Hochwasser zerstört wurden.Reuter/Tyrone Siu

Wo einst Leben und Häuser waren, erstreckt sich nach der Katastrophe an der Grenze zwischen Nepal und China vielerorts nur noch Schlamm. Für die Überlebenden beginnt eine Suche nach dem, was ihnen geblieben ist.

Anusa Thapa Magar eilte von ihrem Arbeitsplatz auf den Malediven nach Hause, nachdem sie von den verheerenden Überschwemmungen in Nepal erfahren hatte. Sie hatte die Hoffnung, dass ihre geliebte Großmutter zu den Überlebenden gehörte. Sie machte sich auf den Weg zum zweistöckigen Haus ihrer Familie in der Kleinstadt Betrawati. Doch es gab kein Haus mehr und auch kein Betrawati.

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