Premiere : Suwra* Ägypten und die Bilder

Das komplexe Verhältnis zwischen dem, was wir selber sehen, und dem, was wir anderen vermitteln wollen und was wir tatsächlich wissen, ist der Kern dieses einfach erscheinenden Dokumentarfilms. Der Film beginnt entsprechend mit einem schwarzen Bild und der körperlosen Stimme von Ahmed, einem Fotografen.
Ahmeds fiktionaler Bericht beruht auf 19 Interviews verschiedener Fotojournalisten, die, ohne im Film aufzutreten, das Zeitgeschehen der letzten 50 Jahre reflektieren. „CROP“ zeigt, wie sehr wir dem Bild als historisches Zeugnis verhaftet sind, anstatt unsere eigene Vorstellungskraft zur Interpretation von Geschichte zu nutzen.



