Neue Entwicklungshilfe :
Der Merkel-Plan für Afrika

Von
Henrike Roßbach, Berlin
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Merkel mit dem Chef der Afrikanischen Union, Alpha Condé (rechts)
Merkel mit dem Chef der Afrikanischen Union, Alpha Condé (rechts)dpa

Kanzlerin Merkel hat Fehler in der bisherigen Entwicklungshilfe zugegeben. Jetzt spricht einer ihrer Minister von einem „völlig neuem Ansatz“ in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Gut drei Wochen vor dem G-20-Treffen in Hamburg hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf die Bedeutung Afrikas hingewiesen. „Die gute Entwicklung der Welt wird nicht funktionieren, wenn nicht alle Kontinente der Welt daran teilnehmen“, sagte Merkel am Montag zur Eröffnung der G-20-Afrika-Konferenz der Bundesregierung. Afrika müsse dynamischer werden, forderte die Kanzlerin in Berlin, auch wenn es teilweise schon eine beachtliche wirtschaftliche Dynamik und hohe Wachstumsraten gebe. Potential gebe es etwa bei erneuerbaren Energien und der Digitalisierung. Noch aber liege die Entwicklung häufig hinter dem, was angesichts des Bevölkerungswachstums notwendig sei.

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