Vom Problembezirk zur A-Lage : „I love New Cölln“

Extravagante Kneipen und multikulturelles Flair: Junge Kreative machen aus dem Berliner Problembezirk Neukölln einen Trend-Kiez - der entfernt an das New York der Achtziger erinnert.
Den Berliner Bezirk Neukölln kennt auch der Nichtberliner - wegen der vielen Ausländer, der Kriminalität und der hohen Arbeitslosigkeit. Doch jetzt, an einem Sonntag mit Blick auf Kopfsteinpflaster und Altbaufassaden, hier an der Mareschstraße 1, nicht weit weg vom berüchtigten S-Bahnhof Sonnenallee, sieht die Lage anders aus. Eher wie im südlichen Freiburg oder im studentischen Tübingen. Eine extravagant eingerichtete Kneipe mit kahlen Wänden und alten Holzstühlen. In einem Nebenraum spielen zwei tätowierte Männer Tischfußball, während im Hauptsaal eine Gruppe sorgloser Studenten auf die neueste Folge des Tatorts wartet. Hier ist alles ruhig.





