Die Unschuld der Cartoonisten :
Im Kreuzfeuer der Weltreligionen

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Zu Tode besteuert: Was viele konservative Amerikaner fürchten, machte Art Spiegelman 1995 zum kontroversen Cartoon
Zu Tode besteuert: Was viele konservative Amerikaner fürchten, machte Art Spiegelman 1995 zum kontroversen CartoonMuseum

Der amerikanische Comiczeichner Art Spiegelman erinnert sich an seine umstrittensten Arbeiten. Alle hatten mit Religion zu tun. Zum jüngsten muslimfeindlichen Film hat er eine deutliche Meinung.

Art Spiegelman war in Deutschland, vier Tage lang, um seine Retrospektive „Co-Mix“ im Kölner Museum Ludwig (siehe untenstehende Comic-Rezension) zu eröffnen und vorgestern in Berlin den Siegfried-Unseld-Preis entgegenzunehmen. In diesen vier Tagen begegnete man dem Comiczeichner Spiegelman, der mit „Maus“ die Grundlage für die heutige Akzeptanz dieser Erzählform geschaffen hat, aber auch dem Cartoonisten, der mit größter Sorge die Entwicklung auf diesem, seinem zweiten Feld betrachtet. Denn die vier Tage waren eine Zeit, die auch im Zeichen der Auseinandersetzung um den polemischen Film „Die Unschuld der Muslime“ stand.

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