Walter Dexel in Braunschweig : Ein Leben voller Zweideutigkeiten

Im Nationalsozialismus wurde er als „entartet“ geschmäht und als nationalbewusst gelobt: Das Städtische Museum Braunschweig führt die Karriere des Malers und Kunsthistorikers Walter Dexel vor Augen.
Wie vergessen Walter Dexel als Maler nach dem Zweiten Weltkrieg war, kann man daran sehen, dass in Hans Vollmers seit 1953 erschienenem „Allgemeinen Lexikon der bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts“, dem biographischen Standardwerk der internationalen Kunstwissenschaften, zu seinem Wohnort steht: „ansässig in Jena“. Dort lebte Dexel aber schon seit 1928 nicht mehr; über Magdeburg und Berlin war er 1942 nach Braunschweig gekommen, wo er 1973 auch sterben sollte. Erst in seinem letzten Jahrzehnt erlebte er so etwas wie eine kleine Renaissance des künstlerischen Werks.





