Bayern streicht Zuschüsse : Aus für „Mein Kampf“-Edition

Seit Jahren arbeiten Historiker an einer kommentierten Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“. Jetzt streicht der Freistaat Bayern die Zuschüsse. Das Projekt passe nicht zum NPD-Verbotsantrag, sagt Ministerpräsident Horst Seehofer.
Es ist rund anderthalb Jahre her, dass Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) folgenden Satz sagte: „Wir wollen in allen Veröffentlichungen deutlich machen, welch großer Unsinn darin steht - allerdings mit fatalen Folgen.“ Es war seine Begründung dafür, warum der Freistaat Bayern eine wissenschaftlich kommentierte, kritische Ausgabe von Adolf Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“ finanziert. Eine halbe Million Euro hat die Staatsregierung bislang dafür gezahlt.





