anwaltspiegel : Geldwäscheprävention: Was Händler hochwertiger Güter wissen müssen

Die EU verschärft ihren Kampf gegen Geldwäsche – mit neuen Regeln, klaren Zuständigkeiten und einer zentralen Aufsichtsbehörde in Frankfurt. Die Änderungen stellen Unternehmen vor tiefgreifende Herausforderungen, besonders im Umgang mit hochwertigen Gütern und Sanktionen.
Robuste Systeme zur Geldwäscheprävention werden künftig noch wichtiger als bisher. Auf europäischer Ebene wurde bereits am 30.04.2024 das neue Antigeldwäschepaket der EU vom Rat angenommen, dessen Ziel eine erstmalige und umfassende Vereinheitlichung der mitgliedstaatlichen Regelungen zur Geldwäscheprävention ist. Mit dem Paket aktualisiert der europäische Gesetzgeber die EU-Geldwäsche-Richtlinie durch die AMLD6, die bis zum 10.07.2027 auf nationaler Ebene umzusetzen ist. Flankiert wird diese nunmehr von der neuen EU-Geldwäsche-Verordnung (AMLR), die ab dem 10.07.2027 unmittelbar in allen Mitgliedstaaten gilt.
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