Einspruch Exklusiv : Warum der Staat kein guter Förster ist

Ein Drittel des deutschen Waldes gehört den Ländern. Doch viele Staatsforste schreiben rote Zahlen. Eine Neuordnung von Verantwortung und Eigentum ist überfällig.
Der Staatswald ist eines der größten öffentlichen Vermögen in Deutschland. Mit rund einem Drittel der deutschen Gesamtwaldfläche erfasst er einen erheblichen Bestand an Grund und Boden sowie der stehenden Holzvorräte. Im Gegensatz zu anderen öffentlichen Flächen unterliegt der Staatswald, dessen Marktwert auf etwa einhundert Milliarden Euro geschätzt wird, keinen spezifischen Zweckbindungen. Und der Staatsanwalt ist auch finanziell attraktiv: Er spült jährlich bilanzielle Einnahmen von etwa zwei Milliarden Euro in die Kassen der Länder.
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