KI in der Arbeitswelt : Bereits 30 Prozent der Beschäftigten nutzen ChatGPT & Co.

Forscher führender Institutionen stellen fest, dass generative KI-Technologie rasant in den Arbeitsalltag vordringt. Die Produktivitätsgewinne sind dramatisch – gleichzeitig verstärkt die Technologie bestehende Bildungs- und Einkommensunterschiede. Denn die Vorreiter sind hoch qualifizierte Angestellte in der IT-Branche und Spitzenverdiener.
Die Arbeitswelt erlebt eine stille Revolution. Während Chatbots und KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini oder Claude zunächst vor allem als Spielerei oder Nischenwerkzeug galten, haben sie in nur zwei Jahren den Sprung in den beruflichen Alltag von Millionen Menschen geschafft. Eine umfassende Studie unter der Leitung von Jonathan S. Hartley von der Stanford University mit mehr als 4200 amerikanischen Arbeitnehmern zeigt, dass bereits 30,1 Prozent generative KI-Tools am Arbeitsplatz nutzen. „Diese Zahl deckt sich mit parallelen Erhebungen und bestätigt, dass wir einen kritischen Adoptionspunkt überschritten haben“, erklärt Hauptautor Hartley.
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