Künstliche Intelligenz : Rechts-KI „Noxtua“ nimmt Anwälten die Routinearbeit ab

Die Wirtschaftskanzlei CMS und das KI-Start-up Xayn haben das Sprachmodell „Noxtua“ entwickelt, das Rechtstexte analysieren, prüfen und zusammenfassen soll. Die KI erfülle alle Anforderungen des anwaltlichen Berufsgeheimnisses und des Datenschutzes in Europa.
An den Juristen ist die Digitalisierung lange vorbeigegangen. Die akkurat gedrechselten Sätze und wasserdichten Verträge entstehen ausschließlich in den Köpfen der Anwälte, die ihr Wissen anschließend in Texte gießen. Entsprechend sei Microsoft Word immer noch das wichtigste Tool der Juristen, sagt Markus Kaulartz, Rechtsanwalt für KI und Partner bei CMS in Deutschland. Bisher. Denn mit der generativen KI hat die Digitalisierung nun auch die Rechtsbranche erfasst. In allen Rankings der Berufe, die von KI erfasst und verändert werden, steht die Juristerei nicht mehr am Ende, sondern plötzlich ganz oben. „Eine KI, die mit Sprache umgehen kann, wird die Rechtsbranche in den nächsten Jahren massiv verändern“, erwartet Kaulartz.
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