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Handelsgigant :
Amazon erwartet eine triste Bescherung

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Amazon--Logistikzentrum im US-Bundesstaat Georgia
Amazon--Logistikzentrum im US-Bundesstaat GeorgiaAFP

Selbst dem mächtigsten Onlinehändler der Welt macht die trübe Konsumstimmung zu schaffen. Die Prognose für das wichtige Weihnachtsgeschäft enttäuscht. Und auch die erfolgsverwöhnte Cloudsparte schwächelt.

Folgt man den Prognosen des größten Onlinehändlers der Welt, liegen dieses Jahr wohl weniger Geschenke unter dem Weihnachtsbaum als üblich. Für das laufende vierte Quartal peilt Amazon einen Umsatz von 140 bis 148 Milliarden Dollar an. Das entspräche einem für Amazons Verhältnisse schwachen Wachstum zwischen 2 und 8 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, wo der Umsatz bei 137,4 Milliarden Dollar lag. Analysten hatten mit einem Umsatz von 155 Milliarden Dollar gerechnet. Dementsprechend negativ fiel die Reaktion der Börse aus. Der Aktienkurs brach nachbörslich zwischenzeitlich um fast 20 Prozent ein. Für den erfolgsverwöhnten Konzern ist das der größte Kurseinbruch seit knapp 16 Jahren.

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