„Wir bleiben bodenständig“
Von Ralf WeitbrechtGelsenkirchen. Pirmin Schwegler brachte es auf den Punkt. „Die erste Halbzeit war wirklich phantastisch.
Von Ralf Weitbrecht
Gelsenkirchen. Pirmin Schwegler brachte es auf den Punkt. „Die erste Halbzeit war wirklich phantastisch. Schließlich haben wir heute auf Schalke gespielt. Bei einem Klub, der in der Champions League ist und im Achtelfinale steht.“ Es stimmte alles, was der Kapitän der Frankfurter Eintracht über die ersten 45 Minuten zu berichten hatte. Gerne hätte der Schweizer Ähnliches auch über die zweite Hälfte erzählt. Doch am Ende war er froh, dass es 1:1 hieß. Unentschieden beim FC Schalke 04. Bei der Mannschaft von Huub Stevens, die den deutschen Fußball in der Königsklasse bislang mit Bravour vertreten hat. Und nun dieses: Neben dem unangefochtenen Branchenprimus Bayern München ist die Eintracht der einzige Verein, der in dieser Saison in der Schalker Arena etwas Handfestes erreicht hat. „Das war in der ersten Halbzeit schon sehr überzeugend, was wir geboten haben“, freute sich auch Heribert Bruchhagen. Der Vorstandschef der Eintracht, früher selbst einmal als Manager bei Schalke 04 tätig, war sichtlich angetan von einem abermals starken Auftritt. „Das alles sieht doch toll aus“, sagte Bruchhagen - und meinte neben der attraktiven Frankfurter Spielweise auch die Tabellenkonstellation. Als Rangvierter, punktgleich mit Schalke, haben die Hessen aus 13 Spielen jetzt schon 24 Zähler geholt. Trainer Armin Veh, der später als sonst zur routinemäßigen Spielanalyse mit seinem Kollegen Stevens erschien, warf sofort einen Blick auf die Tabelle, um festzustellen: Der Vorsprung vor Abstiegskandidaten wie Augsburg, Fürth, Hoffenheim und Nürnberg ist weiterhin sehr groß. „Wir bleiben bodenständig“, sagte Veh, der von anderen Zielen erwartungsgemäß nichts hören wollte.





