Vossloh profitiert vom China-Geschäft
B.K. DÜSSELDORF, 25. April. Der Verkehrstechnikkonzern Vossloh AG hat seinen Umsatz im ersten Quartal zwar insgesamt um 4,5 Prozent auf 267 Millionen Euro ...
B.K. DÜSSELDORF, 25. April. Der Verkehrstechnikkonzern Vossloh AG hat seinen Umsatz im ersten Quartal zwar insgesamt um 4,5 Prozent auf 267 Millionen Euro verbessert. Allerdings fiel die Entwicklung der einzelnen Konzernsparten höchst unterschiedlich aus. So verbuchte der Geschäftsbereich Schieneninfrastruktur dank der seit Mitte 2012 wieder gestiegenen Auslieferungen für Schienenbefestigungssysteme in China sowie weiterer Erfolge auf Märkten wie Kasachstan, Russland oder der Türkei ein kräftiges Umsatzplus von fast 22 Prozent auf 177 Millionen Euro. Im Gegensatz dazu fiel der Umsatz im Geschäft mit Schienenfahrzeugen und Fahrzeugkomponenten um 18 Prozent auf rund 91 Millionen Euro zurück. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank wegen fehlender Ergebnisbeiträge des Geschäftsbereichs Transportation leicht auf 9,7 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr zeigt sich der Vossloh-Vorstand zuversichtlich, den Umsatz um 5 bis 10 Prozent steigern und damit schneller wachsen zu können als der Markt für Bahntechnik. Basis dafür ist der hohe Auftragsbestand von 1,53 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis soll ungefähr das Vorjahresniveau erreichen. Die Ebit-Marge werde sich zwischen 6 und 8 Prozent bewegen.





