Vitra erwirbt Aaltos Unternehmen Artek

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pps. FRANKFURT, 6. September. Zwei große europäische Design-Produzenten bilden fortan eine Einheit: Das Schweizer Unternehmen Vitra mit Sitz in Birsfelden hat ...

pps. FRANKFURT, 6. September. Zwei große europäische Design-Produzenten bilden fortan eine Einheit: Das Schweizer Unternehmen Vitra mit Sitz in Birsfelden hat das von Alvar Aalto 1935 in Helsinki mitgegründete Unternehmen Artek erworben. Von der Partnerschaft erhoffen sich beide Marken einen Nutzen. „Nordisches Design feiert ganz klar ein Comeback, und Aaltos Arbeit erfährt derzeit neue Wertschätzung“, sagt Vitra-Kopf Rolf Fehlbaum, eines von drei Mitgliedern im Verwaltungsrat. Das finnische Unternehmen, das vor allem von den Arbeiten Aaltos (1898 bis 1976) lebt, hat eine Reihe junger Designer wie Harri Koskinen groß gemacht und zuletzt sein Portfolio erweitert durch den Erwerb der Rechte für die Möbel des finnischen Designers Ilmari Tapiovaara (1914 bis 1999). Schon in den vergangenen Jahren machten die Designklassiker von Vitra - zum Beispiel von Charles & Ray Eames, Verner Panton, Jean Prouvé und George Nelson - einen wichtigen Bestandteil des Sortiments von Artek für den finnischen Markt aus. Artek gehörte zuletzt der privaten Investmentfirma Proventus AB des Schweden Robert Weil.

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