Solar - das klingt nach Krise
sup/ols. STUTTGART, 8. Juli. Alles, was „solar“ ist, klingt mittlerweile nach Krise. Solarfirmen, die Geld brauchen, verwenden stattdessen neutralere Begriffe ...
sup/ols. STUTTGART, 8. Juli. Alles, was „solar“ ist, klingt mittlerweile nach Krise. Solarfirmen, die Geld brauchen, verwenden stattdessen neutralere Begriffe wie „erneuerbare Energien“. Der Maschinenbauer Rena, dessen neue Anleihe in dieser Woche erstmals an der Börse notiert werden soll, ist so ein Beispiel: In der Werbung für die hochverzinsliche und entsprechend risikobehaftete Anleihe ist viel von Wasseraufbereitung und Umwelttechnik die Rede - weil der Solarmaschinenhersteller sich durch den Zukauf des Abwasserspezialisten Stulz H+E entsprechend breiter aufgestellt hat. „Das Thema Wasser bietet ein gutes Potential“, sagt Stefan Baustert, der für Finanzen zuständige Geschäftsführer der Rena GmbH. Er verweist auf eine Studie des Beratungsunternehmens Frost & Sullivan, wonach das Volumen des globalen Wassermarkts zwischen 2010 und 2020 von 81 auf 185 Milliarden Euro wachsen werde. Weil die Wasseraufbereitung kaum subventioniert werde, sei der Markt auch weniger anfällig für Verzerrungen im Zuge politischer Interventionen, während die Solarförderung das Wachstum der nun so gebeutelten Solarindustrie hierzulande erst richtig entfacht hatte.





