Pumpenhersteller KSB zieht es nach Asien
hpa. FRANKENTHAL, 27. März. Die Malaise im europäischen Kraftwerksbau zwingt den Pumpen- und Armaturenhersteller KSB, immer mehr Geschäft in Schwellenländern ...
hpa. FRANKENTHAL, 27. März. Die Malaise im europäischen Kraftwerksbau zwingt den Pumpen- und Armaturenhersteller KSB, immer mehr Geschäft in Schwellenländern zu suchen und den Konzern umzubauen. Weil in Europa in den nächsten Jahrzehnten kaum noch neue Kraftwerke errichtet werden, die KSB mit Großpumpen ausrüsten kann, „müssen wir uns zunehmend auf Asien konzentrieren, wo ein Kraftwerkszubau von rund 500 Gigawatt erwartet wird“, sagte der KSB-Vorstandssprecher Wolfgang Schmitt anlässlich der Bilanzvorlage. Zugleich bekräftigte er die Strategie, sich vom schwankenden Geschäft mit Großprojekten eher zu lösen und mehr auf Standardpumpen zu setzen. „Dafür brauchen wir aber andere Vertriebsstrukturen, das ist eine Herausforderung“, sagte Schmitt. Derzeit macht der Konzern rund die Hälfte seines Umsatzes von knapp 2,3 Milliarden Euro (plus 8,5 Prozent) mit Standardpumpen. Auch sollen mehr Montagearbeiten in den Wachstumsländern vor Ort erfolgen. Diese Umstrukturierung werde zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen.





