Puma schließt 90 Filialen in aller Welt
kön. MÜNCHEN, 26. April. Die Puma SE ist mit einem schwachen Geschäft in das neue Geschäftsjahr 2013 gestartet. Wie der Mehrheitseigentümer des ...
kön. MÜNCHEN, 26. April. Die Puma SE ist mit einem schwachen Geschäft in das neue Geschäftsjahr 2013 gestartet. Wie der Mehrheitseigentümer des Sportartikelherstellers aus Herzogenaurach, der französische Luxuskonzern PPR (82 Prozent), am Donnerstagabend mitteilte, sank der Umsatz in den ersten drei Monaten um 4,8 Prozent auf 781,6 Millionen Euro. Damit kommt ein weiterer Druck auf den ohnehin stark geschwächten Ertrag des M-Dax-Unternehmens hinzu, wobei PPR dazu keine Angaben machte.
Im Jahr 2012 stieg der Umsatz des Konzerns um 8,7 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro, das letzte Quartal 2012 wies gar ein Umsatzplus von 11,7 Prozent aus. Allerdings ist der Zeitraum Januar bis März traditionell das schwächste Quartal des Jahres für einen Sportartikler. Im ersten Quartal vor einem Jahr verzeichnete Puma indes noch ein kräftiges Umsatzplus von 6 Prozent.
PPR, die von Mitte Juni an Kering heißen wird, gab bekannt, dass im Zuge des Struktur- und Transformationsprogramms schon 45 Geschäfte allein im ersten Quartal vor allem in Europa geschlossen worden sind. Das ist neben den Nachfrageeinbrüchen in den südeuropäischen Ländern ein Grund für die negative Umsatzentwicklung. Insgesamt will Puma 90 Filialen schließen und am Ende 540 Geschäfte betreiben. Während Kleidung noch vergleichsweise stabil lief, gab es deutliche Rückgänge im Schuh-Bereich, insbesondere in Frankreich und Italien.





