Preisverfall belastet Conergy
Die angeschlagene Conergy AG leidet weiter unter dem starken Preisverfall in der Solarbranche. Wie schon im ersten Quartal machte das Unternehmen aus Hamburg auch von April bis Juni einen Verlust von rund 20 Millionen Euro nach Steuern.
Die angeschlagene Conergy AG leidet weiter unter dem starken Preisverfall in der Solarbranche. Wie schon im ersten Quartal machte das Unternehmen aus Hamburg auch von April bis Juni einen Verlust von rund 20 Millionen Euro nach Steuern. Im zweiten Quartal 2010 hatte der Solarkonzern noch einen Gewinn von 6,6 Millionen Euro erwirtschaftet. "Das Nettoergebnis stellt uns keineswegs zufrieden, aber auch wir können uns nicht gegen den Branchentrend stemmen", sagte ein Sprecher des Unternehmens. Seit Dezember seien die Preise für Solarmodule und Solarzellen um rund 30 Prozent gesunken. Dies habe die Rohertragsmarge von Conergy und damit auch das Ergebnis erheblich belastet. Der Umsatz des Unternehmens gewann im Vergleich zum Jahresauftakt zwar erheblich an Dynamik. Vor allem in Asien und dem pazifischen Raum zog das Geschäft zuletzt wieder an. Dennoch lag der Umsatz im zweiten Quartal um 6 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.
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