PHÄNOMENOLOGIE : Der Problemhai
Innerhalb von nur zwei Wochen sind in den Gewässern vor den Seychellen ein 30-jähriger Brite und ein 36-jähriger Franzose durch Haiangriffe ums Leben gekommen. In ersten Reaktionen haben die Behörden der Seychellen ein Badeverbot in der Gefahrenzone verhängt und die Jagd nach Haien eröffnet.
Innerhalb von nur zwei Wochen sind in den Gewässern vor den Seychellen ein 30-jähriger Brite und ein 36-jähriger Franzose durch Haiangriffe ums Leben gekommen. In ersten Reaktionen haben die Behörden der Seychellen ein Badeverbot in der Gefahrenzone verhängt und die Jagd nach Haien eröffnet. Beide Maßnahmen sind vernünftig. In von Haien bewohnten Gewässern ist Nicht-Baden immer der beste Schutz. Denn eine der Ursachen von Haiangriffen auf Menschen ist die Störung der Tiere in ihren Revieren durch Schwimmer, Taucher oder Surfer. In Haigebieten wie vor den Küsten Australiens sollte man sich deshalb bei den Behörden nach den Hai-Revieren erkundigen - und sie meiden.





