Nordex schließt Werk in Nordamerika
hpa. FRANKFURT, 28. Juni. Die Achterbahnfahrt auf dem amerikanischen Markt für Windenergie hat im Hause Nordex SE Folgen.
hpa. FRANKFURT, 28. Juni. Die Achterbahnfahrt auf dem amerikanischen Markt für Windenergie hat im Hause Nordex SE Folgen. Der deutsche Turbinenkonzern wird sein erst vor drei Jahren errichtetes Montagewerk in Jonesboro/Arkansas wieder schließen und die Produktion der für Amerika benötigten Anlagen im Stammwerk in Rostock bündeln. Etwa 150 Turbinen oder drei Stück in der Woche hätten in Jonesboro gefertigt werden müssen, um das Werk auszulasten, sagte der Nordex-Vorstandsvorsitzende Jürgen Zeschky dieser Zeitung. Tatsächlich war es im Durchschnitt aber nur eine Anlage je Woche. Zudem herrscht auch in den Vereinigten Staaten ein heftiger Preiskampf unter den Windanlagenkonzernen. „Wir sehen den amerikanischen Markt aber weiter positiv und bleiben dort mit unserem Vertrieb und dem Servicepersonal“, sagte Zeschky. „Aber wir haben nicht die nötige Auslastung für das Werk erreicht“, räumte er ein.





