Nordex reagiert mit Sparprogramm auf Kampfpreise
hpa. FRANKFURT, 11. August. Kampfpreise in vielen Ländern, insbesondere in Amerika, lasten schwer auf der Bilanz des Hamburger Windanlagenbauers Nordex. Der Konzern reagiert darauf mit einem Sparprogramm von 50 Millionen Euro, das ...
hpa. FRANKFURT, 11. August. Kampfpreise in vielen Ländern, insbesondere in Amerika, lasten schwer auf der Bilanz des Hamburger Windanlagenbauers Nordex. Der Konzern reagiert darauf mit einem Sparprogramm von 50 Millionen Euro, das auch Personalabbau beinhaltet, und hat zudem die Gewinnprognose für dieses Jahr zurückgezogen. "Der Druck auf die Absatzpreise im Windanlagenmarkt ist unverändert stark, das hatten wir im ersten Quartal so noch nicht erwartet", räumte der Nordex-Vorstandsvorsitzende Thomas Richterich in einer Telefonkonferenz ein. Der Markt sei immer noch von zu großen Produktionskapazitäten geprägt. Hinzu kämen Sondersituationen in einzelnen Ländern wie Amerika. Strom könne dort aus Schiefergas derzeit für 3 Cent je Kilowattstunde produziert werden, "da muss die Windkraft Kampfpreise bieten".





