Neue Harmonie und gute Vorsätze
DAEGU. So viel Eintracht war lange nicht. In der Stunde ihres Erfolges, den Plätzen sieben und acht im Zehnkampf-Wettbewerb der Leichtathletik-WM in Daegu, haben sich die beiden Frankfurter Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch und Jan Felix Knobel vorgenommen, wieder gemeinsame Sache zu machen.
DAEGU. So viel Eintracht war lange nicht. In der Stunde ihres Erfolges, den Plätzen sieben und acht im Zehnkampf-Wettbewerb der Leichtathletik-WM in Daegu, haben sich die beiden Frankfurter Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch und Jan Felix Knobel vorgenommen, wieder gemeinsame Sache zu machen. "Wir waren manchmal zu zickig", gab Behrenbruch zu, mit 26 Jahren der Ältere des Duos. Und Knobel, erst 22, aber schon fast genauso stark, ergänzte: "Alle Streitigkeiten werden geklärt." Es war ein Wettkampf mit unterschiedlichen Verlaufskurven, der am Ende für beide fast das gleiche Resultat brachte und jeden glücklich machte. Knobel sammelte 8200 Punkte, Behrenbruch nach einem famosen zweiten Tag 8211. "Ich bin überglücklich, dass das heute noch so geklappt hat", sagte der blonde Modellathlet, der nach den ersten fünf Disziplinen noch völlig frustriert vom "schlechtesten Tag aller Zeiten" gesprochen hatte. Mit 4021 Punkten war er nur als 22. ins Bett gegangen, am Sonntag dagegen erwischte er einen Glanztag und kletterte dank eines starken Hürdensprints (14,33 Sekunden), eines hervorragenden Diskuswurfs (48,56 Meter) und einer persönlichen Bestleistung im Stabhochspringen (4,90 Meter) noch in die obere Hälfte des Tableaus. Nach seinem sechsten Platz bei der WM 2009 setzte er sich nun mit Platz sieben endgültig in der Weltelite fest.
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