Luxuskonzern PPR erhöht Anteil an Puma
kön. MÜNCHEN, 8. August. PPR hat eine wichtige Beteiligungshürde bei der Puma SE genommen. Der französische Luxuskonzern verfügt nun über 75,1 Prozent am Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach. Dies teilte Puma am Montag mit.
kön. MÜNCHEN, 8. August. PPR hat eine wichtige Beteiligungshürde bei der Puma SE genommen. Der französische Luxuskonzern verfügt nun über 75,1 Prozent am Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach. Dies teilte Puma am Montag mit. Zuvor hielt PPR 71,6 Prozent. Für die Franzosen eröffnet sich mit dem Überschreiten dieser Schwelle die Möglichkeit, einen Beherrschungsvertrag mit Puma abzuschließen. Damit würde die erst in den vergangenen Wochen in eine europäische Aktiengesellschaft umgewandelte Sportmarke ihre Selbständigkeit verlieren. Puma und PPR lehnten jeden Kommentar ab. Systematisch hat PPR in der Vergangenheit die Puma-Position ausgebaut. Im Juli 2007 gab es die letzte Mitteilung zum Stand der Beteiligung, als die Franzosen die meldepflichtige Hürde von 50 Prozent nahmen und einen Besitz von 62 Prozent bekanntgaben. Ein Beherrschungsvertrag hätte eine Garantiedividende für den Streubesitz zur Folge. Für das gute Jahr 2010 blieb die Ausschüttung mit 1,80 Euro unverändert, obwohl die Börse eine Erhöhung erwartete. Ein Organvertrag würde zu PPR passen, da der Konzern alle wichtigen Luxus-Aktivitäten (Gucci, Yves Saint Laurent) voll besitzt. Und er baut eine neue Sparte Sport & Lifestyle mit Puma als Kern auf.





