Jungheinrich im Aufwind
Beim zweitgrößten deutschen Gabelstaplerhersteller brummt das Geschäft. Daher hat die Jungheinrich AG ihre Prognose für das laufende Jahr abermals nach oben korrigiert. Der Hamburger Konzern rechnet nun mit einem Auftragseingang ...
Beim zweitgrößten deutschen Gabelstaplerhersteller brummt das Geschäft. Daher hat die Jungheinrich AG ihre Prognose für das laufende Jahr abermals nach oben korrigiert. Der Hamburger Konzern rechnet nun mit einem Auftragseingang von mehr als 2,1 (Vorjahr: 1,9 Milliarden Euro) und einem Umsatz von mehr als 2 (1,8) Milliarden Euro. Bisher hatte der Vorstand die Auftragseingänge und Umsätze auf gut 2 respektive 1,95 Milliarden Euro taxiert. Auch der Gewinn soll weiter steigen: Der Vorstand rechnet mit einem operativen Ergebnis von 130 Millionen Euro - das wären 10 Millionen Euro mehr als geplant. 2010 betrug das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) 98 Millionen Euro. Der Aktienkurs kletterte am Donnerstag um 7 Prozent auf 23 Euro. Allerdings war Jungheinrich zuletzt schwer vom Börsengewitter getroffen. Ende Juli kostete die Aktie noch rund 30 Euro. Im ersten Halbjahr hat der Konzern nach eigenen Angaben "von den unverändert günstigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen" profitiert, die den Markt für Flurförderfahrzeuge stark nach oben getrieben hätten. So sei das Weltmarktvolumen um ein Drittel auf 500 000 Fahrzeuge gestiegen. Bei Jungheinrich führte dies im zweiten Quartal zu einem Auftragsplus von 24 Prozent und einem Umsatzplus von 15 Prozent. Unter dem Strich hat der Konzern in dieser Zeit 27 (17) Millionen Euro verdient.
rit.





